Ganz gleich, in welcher Nachbargemeinde ein neuer Maibaum am 1. Mai aufgestellt wurde – Glück hatten sie alle, vor allem mit herrlichem Kaiserwetter. Blauer Himmel, Sonnenschein, angenehme Temperaturen und es gab viel zu feiern. Doch als in meinem Dorf am Sonntag, 4. Mai der Maibaum aufgestellt wurde, Regen, Wind und nur 12 Grad, kein Wetter um sich längere Zeit im Freien aufzuhalten. Mithilfe eines Krans und der Muskelkraft vieler Helfer steht er aber nun in der Dorfmitte und die anschließende Feier wurde trotz schlechtem Wetter reichlich begossen. Ich habe die Feier nicht lange ausgehalten, als um 14 Uhr der Regen immer stärker wurde.
Um den Wonnemonat Mai auch gebührend zu begrüßen, habe ich mir für meinen Garten einen Mai-Kranz mit Eukalyptus, gefärbtem Schleierkraut und Trockenblumen gebunden. Damit später kein Stroh vom Römer zu sehen ist, habe ich den gesamten Kranz mit Floristen-Tape umwickelt. Dann habe ich mir kleine Sträußchen mit dem Grün und Trockenblumen zurechtgelegt und mit Draht auf den Kranz befestigt. Falls die Stiele zu lang sind, können sie mit der Gartenschere noch zurechtgeschnitten werden. Ist der Kranz fertig gebunden, werden verschieden farbige Bänder auf eine Länge von ca. 40 cm geschnitten. Den Kranz auf einen Tisch legen und die Bänder, halbiert mit Patenthaften in den Strohrömer stecken. Den Mai-Kranz habe ich in den Flieder Busch gehängt, doch mit einem längeren Stab, in einem Blumenkübel sieht der Kranz als Tischdeko hübsch aus.